MAROKKO – HUNDE
Maroc-Aidis

 

 

Die gesunde Ernährung des natürlichen Hundes

 

Die Gesundheit des Hundes hängt zum Wesentlichen von einer ausgewogenen Ernährung ab. In der jüngsten Zeit ist es allgemein üblich geworden, den Haushund mit Fertigprodukten zu füttern. Sicherlich ist es sehr bequem, eine Dose zu öffnen oder aus dem großen Vorratssack eine seinem Körpergewicht entsprechende Dosierung in den Napf zu schütten – Wasser dazu reichen – und fertig ist die Versorgung. Es haben sich gar neue Bezeichnungen entwickelt, wie Trockenfutter, Feuchtfutter oder Nassfutter.

Ich halte diese Art der Fütterung für unvertretbar, wenn man seinen Hund artgerecht halten will. Ein wenig mehr Zeit und Aufwand sollte man ihm schon zukommen lassen. Die ausschließliche Trockenfütterung hat definitiv negative Folgen: Der Magen des Hundes erhält konstant die gleiche Konsistenz Futter – einen mehr oder weniger aufgeweichten Brei. Frißt der Hund nun irgendwann einmal etwas anderes, bekommt er ein Stück Fleisch oder findet sonst etwas, das er für lecker hält, reagiert sein Verdauungssystem mit Alarm – er übergibt sich oder bekommt Durchfall. Ein so unnatürlich gefütterter Hund ist eigentlich krank! Er wird auch immer Heißhunger haben und lungern, obwohl er satt ist, vielleicht sogar rundlich, denn es bleibt die Gier nach etwas, das gut riecht und schmeckt.

Der Hund hat einen ausgeprägt guten Geruchssinn, über den auch der Geschmack gesteuert wird.

In freier Wildbahn sucht der Hund ständig nach Nahrung. Er stöbert und jagt und findet allerlei Freßbares und ganz natürlich erhält er so eine abwechslungsreiche Ernährung. Er würde vom gejagten Rehwild bis hin zur ausgegrabenen Maus alles fressen. Er frißt übrigens nicht nur Fleisch. Erlegt er ein größeres Tier, frißt er zunächst Magen- und Darminhalt. So erklärt sich auch, warum ein Hund mit Vorliebe Kaninchenködel oder gar Kuhfladen frißt – beides stammt von reinen Pflanzenfressern und ist fermentiertes Gemüse. Sicherlich finden wir dies nicht besonders appetitlich, aber der Hund sollte dafür nicht ausgeschimpft werden, es reicht, wenn man ihn davon abhält, denn schließlich ist er, wenn er bei uns lebt, ein „zivilisierter Hund“.

 

Vorschläge zur Fütterung finden Sie unter "Fütterung".